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Aktuelle Regelungen während Corona

Wir haben geimpft!

Lebenshilfe Saarpfalz und ihre Untergliederungen schließen Impfaktion ab

Positive Nachrichten, wie der aktuelle Bericht von der Lebenshilfe Saarpfalz und deren Einrichtungen, u.a. der SWA, Saarpfalzwerkstatt für angepasste Arbeit (SWA) in Webenheim, machen trotz aktuell steigenden Inzidenzwerten Mut.  

Mit der vorerst letzten Impfung am Mittwoch, dem 21.04.2021 vermeldet die Lebenshilfe Saarpfalz, dass allen impfwilligen Personen mit und ohne Beeinträchtigungen aus den teilstationären und stationären Einrichtungen, d.h.  Tagesförderstätten, Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen als auch Wohneinrichtungen ihre zweite Impfdosis erhalten haben. 

Dies bedeutet für die betreuten Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen den größtmöglichen Schutz vor lebensbedrohlich schweren Covid-19-Krankheitsverläufen erlangt zu haben.

Der besondere Dank der Lebenshilfe Saarpfalz gilt, so Herr Michael Immig, Geschäftsführer der Lebenshilfe Saarpfalz und der SWA, Saarpfalz-Werkstatt für angepasste Arbeit, gem. GmbH, dem zuständigen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, das sich neben den Fachverbänden für eine Priorisierung der besonders gefährdeten Personengruppe und deren Betreuungspersonen eingesetzt hatte.

Um dies für alle impfberechtigten Personen zu gewährleisten, so Michael Immig, organisierten die Mitarbeiter der Lebenshilfe an drei verschiedenen Standorten (Blieskastel, St. Ingbert und Homburg) die erforderlichen Abläufe in Abstimmung mit den Impfteams in den eigenen Räumlichkeiten. So fanden vor jeder Impfaktion noch umfangreiche POC-Testungen statt, ferner die Aufbereitung der Räumlichkeiten, von erforderlichen personenzentrierten Unterlagen bis hin zur begleitenden Umsetzung der Impfung nebst Gewährleistung der Überwachung am jeweiligen Tag der Impfung. Intensive Aufklärung, rechtzeitige Information von Eltern und Sorgeberechtigten, persönliche Begleitung und dergleichen führt die Geschäftsführung im Rahmen einer ersten, noch nicht abschließenden Auswertung zum Erfolg der Impfkampagne an.

So habe der Bereich der Tagesförderstätten für schwerstmehrfach behinderte Personen eine Beteiligungsquote von ca. 91 % der betreuten Personen erreicht. In der Wohnstätte „Ilse-De-Giuli-Haus“ in St. Ingbert wurden bis dato ca. 91 % der Bewohner geimpft, im Wohnheim „Gesundheitspark“ erreichte die Beteiligungsbereitschaft der betreuten Klienten sogar 100 % und im Wohnheim „Förderzentrum Homburg“ ca. 94 %. In der SWA, Saarpfalz-Werkstatt für angepasste Arbeit gehen die verantwortlichen Einrichtungsleitungen vor Ort, Frau C. Geraci und Herr F. Fuchs von einer Impfquote in Höhe von ca. 97 % der betreuten Personen aus.

Mit der Organisation von insgesamt mehreren hundert Impfungen an fünf Tagen ist den Mitarbeitern der Lebenshilfe Saarpfalz zusätzlich zur Gewährleistung ihrer Assistenz- und Betreuungsaufgaben eine kleine organisatorische Meisterleistung gelungen, über die Michael Immig sagt: „Wir sind froh, mit diesen Impfungen einen Teil zur Rückkehr zur Normalität und Sicherheit beizutragen. Natürlich werden wir auch weiterhin unsere Testungen und Maßnahmen zum Infektionsschutz in den Einrichtungen durchführen und diese, über das bisherige Maß hinaus auch auf den vorschulischen Bereich ausdehnen, indem wir den Eltern der betreuten Kinder kostenlose Testmöglichkeit anbieten.  Mit der erfolgreich umgesetzten Impfkampagne in den Einrichtungen für erwachsene und volljährige Personen geht auch die Hoffnung einher, positiver in die Zukunft blicken zu dürfen“.  

Frau Geraci, zuständig für die Sozialabteilung in der SWA, verwies darauf, dass seit vielen Monaten in den Einrichtungen der Eingliederungshilfen der „Regelbetrieb“ durch „vorbeugende Maßnahmen“ eingeschränkt ist und die Möglichkeiten einer Impfung als Hoffnungsschimmer angesehen wurde.  Ihr Dank galt den verschiedenen Impf-Teams für ihre sensible Vorgehensweise bei den Impfaktionen, den Mitarbeitern des Vorbereitungsteams vor Ort als auch den zuständigen Mitarbeitern der Fachabteilung B 2 im Sozialministerium.  Dadurch konnte die Impfaktion in einer entspannten Atmosphäre unter klar strukturierten Prozessabläufen als auch unter Beachtung der Desinfektions- und Hygienepläne der Einrichtung realisiert werden. So wurde u.a. darauf geachtet, dass sich die unterschiedlichen Arbeitsgruppen nicht vermischen und die bestehenden Kohorten aufrechterhalten wurden.

Frank Fuchs, für die Produktion und Kundenkontakte verantwortlich zeichnend, verwies darauf, dass auch hinsichtlich des Arbeits- und Gesundheitsschutz zusätzliche Anforderungen zu meistern waren und weiterhin aufrecht zu erhalten sind. Vieles musste und wird entsprechend der aktuellen Situation angepasst.  Zentraler Schwerpunkt war hierbei u.a. das Thema LEICHTE SPRACHE, Kennzeichnung der Wege, Vermeidung von Kreuzwegen und dergleichen mehr.   

Anita Gehring, Frauenbeauftragte der Belegschaft der SWA verweis im Pressegespräch auf ihre eigene Aufgeregtheit und Nervosität vor der ersten Impfung hin: „Ich war ein wenig aufgeregt und nervös. Ich konnte die Nacht vor dem Impfen nicht schlafen. Es war meine erste Impfung, ich hatte Angst davor, ich wollte auch Vorbild sein für meine Kolleginnen in der Werkstatt. Ich bin jetzt froh, dass ich geimpft bin. Vielleicht kann ich bald wieder meine Freunde treffen. Ich freue mich darauf“.

Auch der Bürgermeister der Stadt Blieskastel, Herr Bernd Hertzler, zeigte sich bei seinem spontanen Besuch im provisorischen Impfzentrum der SWA begeistert, als er feststellte: „Was die Lebenshilfe Saarpfalz, hier am Beispiel der SWA mit ihrer Impfkampagne in Zusammenarbeit dem Fachministerium und den Impf-Teams leistet hat Achtung und Anerkennung verdient. Bezogen auf die vor Ort ansässige SWA, Saarpfalz-Werkstatt für angepasste Arbeit verwies er auf den reibungslosen Ablauf sowie auf die Vermeidung des Aufsuchens von Impfzentren, wodurch Fahrten und zusätzlicher Stress für die beeinträchtigten Menschen vermieden wurde.

Impfgegner wird im Rahmen einer Kampagne der Lebenshilfe Saarpfalz eine klare Absage erteilt; so votiert die Behinderteneinrichtung mit dem Slogan „impfen ?, sicher !“ für eine umfassende Beteiligung der Bevölkerung an den kostenlosen Impfangeboten.

Liebe Eltern, 
Liebe Sorgeberechtigten, 

mit Blick auf die wachsenden Fallzahlen von Infektionen im vorschulischen und schulischen Bereich im Saarland setzen wir neben den bestehenden Hygieneregeln auf ein verstärktes Testen.

Wir bieten Ihren Kindern daher die Möglichkeit an, sich anlassunabhängig kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen.

Um das Betreuungsangebot unter gesteigerten Hygieneanforderungen abzusichern, erhalten alle Kinder die Möglichkeit, sich mittels Schnelltest auf eine Infektion mit dem Coronavirus zu testen. Dafür stellt die Lebenshilfe Saarpfalz Corona-Tests zur Verfügung. Diese Teststrategie soll die bestehenden hausinternen Regelungen ergänzen, die natürlich weiterhin eingehalten werden müssen.

Die Tests bieten die Chance, mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen und Infektionsketten zu durchbrechen. Ziel ist –wie von den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin am 22. März 2021 beschlossen –perspektivisch auch zweimal pro Woche Testungen anzubieten. Je mehr Personen an den Tests teilnehmen, desto besser können die Schnelltests zu mehr Sicherheit in den Einrichtungen beitragen.

Wenn Sie dieses Angebot in Anspruch nehmen möchten, benötigen wir eine Einverständniserklärung.

Mit freundlichen Grüßen

 

M. Immig
Geschäftsführung